Am Sonntagvormittag, dem 19. April 2026, kam es in Rauth zu einem größeren Brandeinsatz, der die örtlichen Feuerwehren auf Trab hielt. Um 11:31 Uhr wurde der Alarm wegen eines B3-Heckenbrandes ausgelöst. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, stellte sich schnell heraus, dass ein Neben­gebäude in Vollbrand stand. Die Feuerwehr ließ sich nicht lange bitten und leitete sofort einen Löschangriff ein.

Mit vereinten Kräften starteten die Einsatzkräfte sowohl einen Innen- als auch einen Außenangriff über das Tanklöschfahrzeug (TLF 2000). Unterstützung erhielt die Feuerwehr von weiteren Tanklöschfahrzeugen der Feuerwehren Reifnitz, Viktring, Schief­ling und Techel­weg. Eine der ersten Aufgaben der zusätzlichen Kräfte war die Sicherstellung der Wasserversorgung, wofür mehrere hundert Meter Schlauchleitung aufgebaut wurden. Der Feuerwehranschluss beim Hochbehälter Rauth wurde für den Wasserbezug genutzt, während die Drehleiter der FF Viktring die Brandbekämpfung aus der Höhe unterstützte.

Effiziente Brandbekämpfung

Glücklicherweise begünstigten die Wetterbedingungen den Einsatzverlauf, da Starkwind und Regen vor dem Abschluss der Löscharbeiten fernblieben. Der Brand konnte noch vor 13 Uhr unter Kontrolle gebracht werden, was den zahlreichen Einsatzkräften – darunter die örtliche Feuerwehr, Feuerwehr Reifnitz, FF Schief­ling am See, FF Techel­weg, Feuerwehr Viktring – Stein/Neudorf, sowie dem Rettungsdienst und der Polizei Reifnitz – viel Arbeit abnahm. Nach der erfolgreichen Brandbekämpfung wurden Nachlöscharbeiten und Sicherungsmaßnahmen durchgeführt.

Ein weiterer Einsatz in Rautheim

Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass solche Einsätze in der Region keine Seltenheit sind. Am 1. Mai 2014 wurde die Feuerwehr Rautheim zu einem PKW-Brand in einer Scheune alarmiert. Der Alarm erfolgte um 17:13 Uhr, und bereits kurz nach Eintreffen der Einsatzkräfte war die Lage klar: Dicker schwarzer Rauch drang aus der Scheune, und mehrere Personen standen davor. Ein technischer Defekt bei Rangierarbeiten hatte das Feuer im Motorbereich des PKWs entfacht, das sich schnell im Innenraum ausbreitete.

Die Freiwillige Feuerwehr Rautheim setzte ein C-Rohr zur Brandbekämpfung ein, während die Berufsfeuerwehr mit einem zweiten Angriffstrupp und einer Wärmebildkamera in den Innenangriff ging. Aufgrund von starkem Rauch mussten die Maßnahmen zeitweise unterbrochen werden, doch die Einsatzkräfte ließen sich nicht entmutigen. Nach etwa einer Stunde und sieben Minuten konnten die Arbeiten erfolgreich abgeschlossen werden, und die Feuerwehr sowie der Rettungsdienst verließen die Einsatzstelle.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Insgesamt waren bei diesem Einsatz 35 Feuerwehrkräfte, zwei Rettungswagen und ein Notarzt beteiligt, was die Bedeutung gut organisierter und koordinierter Hilfe in Notfällen verdeutlicht. Solche Einsätze zeigen, wie wichtig das Zusammenspiel der verschiedenen Wehren und Rettungsdienste ist, um im Ernstfall schnell und effizient zu handeln.