Heute ist der 11.02.2026 und die Faschingszeit steht vor der Tür. Doch in der Gemeinde Feschnig sorgt eine unerfreuliche Nachricht für Aufregung: Der Faschingsumzug wurde abgesagt. Grund für die Absage sind zu hohe Auflagen, die die Durchführung des Umzugs unmöglich machen. Diese Information wurde um 14:38 Uhr bekannt gegeben und sorgt für Enttäuschung unter den Bewohnern von Feschnig. Weitere Details zu dieser Absage finden sich in einem Artikel auf meinbezirk.at.

Die Situation in Feschnig ist nicht einzigartig. Auch in anderen Städten, wie zum Beispiel München, wurden Faschingsveranstaltungen abgesagt, und das aus sehr tragischen Gründen. Nach einem tödlichen Anschlag am vergangenen Donnerstag hat die Stadt München entschieden, ihre Faschingsveranstaltungen abzusagen. Diese Entscheidung wurde in enger Absprache mit den Märkten München getroffen. Die Absagen betreffen unter anderem das städtische Faschingstreiben am Unsinnigen Donnerstag und den „Tanz der Marktweiber“ am Faschingsdienstag.

Trauer und Respekt in München

Die Begründung für die Absage liegt in der Trauer um eine Angestellte der Stadtverwaltung und ihre Tochter, die beim Anschlag ums Leben kamen. Maren Kowitz, Sprecherin des Kommunalreferats, äußerte, dass es unvorstellbar sei, in solch einer Situation unbeschwert zu feiern. Der Verein München Narrisch unterstützt die Entscheidung und hat auch das bunte Faschingstreiben in der Innenstadt abgesagt. Die Vorbereitungen der „Damischen Ritter“ für ihren Umzug hatten über ein halbes Jahr in Anspruch genommen, doch auch sie erklärten, dass ihnen nicht nach Feiern zumute sei. Die Absage dieser Veranstaltungen ist ein Ausdruck des Respekts gegenüber den Opfern des Anschlags.

Die Tragödie in München steht im Kontext mit den verschärften Sicherheitsauflagen, die in vielen Kommunen eingeführt wurden. Diese Maßnahmen sind eine Reaktion auf verschiedene Attentate, die in den letzten Jahren verübt wurden, und betreffen mittlerweile auch die Faschingsumzüge in anderen Städten. In Kempten wurde der Gaudiwurm kurzfristig abgesagt, da die Stadtverwaltung neue Sicherheitsanforderungen stellte, die der Veranstalter nicht umsetzen konnte. Trotz finanzieller Unterstützung und einer alternativen Route war eine Durchführung nicht möglich.

Sicherheitslage und alternative Feiern

In Heidenheim war die Situation ähnlich, wo der Fasnetumzug ebenfalls aufgrund erhöhter Sicherheitsauflagen abgesagt wurde. Das bayerische Innenministerium hat inzwischen einen unverbindlichen Leitfaden zur Risikoeinschätzung für Veranstaltungen veröffentlicht, um die Sicherheit bei solchen Events zu gewährleisten. Während einige Veranstaltungen abgesagt wurden, gibt es jedoch auch Lichtblicke: In München finden einige Faschingspartys wie „Monaco Nights“ und Kinderfasching im Löwenbräukeller weiterhin statt, um den kleinen Gästen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Die Situation rund um die Faschingsveranstaltungen zeigt deutlich, wie wichtig Sicherheitsaspekte geworden sind. Die Gemeinden und Veranstalter müssen alles daransetzen, um die Sicherheit der Teilnehmer zu gewährleisten, während sie gleichzeitig der Tradition und den Feierlichkeiten Rechnung tragen. Die Absagen in Feschnig und München sind ein Beispiel dafür, wie aktuelle Ereignisse die fröhliche Faschingszeit beeinflussen können, und sie rufen zur Achtsamkeit und Solidarität auf.