Eine Würdigung für eine herausragende Persönlichkeit der Region: Am 23. Mai wurde Christof Rohr von der Wirtschaftskammer Hermagor für sein unermüdliches Engagement in der Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft ausgezeichnet. Diese ehrende Auszeichnung wurde ihm von Wirtschaftskammerobmann KR Hannes Kandolf und Hanns Stattmann überreicht. Christoph Rohr, der viele Jahre als Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Hermagor wirkte, hat sich stets für die Sicherheit der Bevölkerung und die Kooperation mit lokalen Betrieben eingesetzt.

Sein Einsatz und die regelmäßigen Abstimmungen in gemeinsamen Projekten machten ihn zu einer unverzichtbaren Schnittstelle zwischen Feuerwehr und Wirtschaft. „Die Kooperation hatte großen Einfluss auf die Entwicklung gemeinsamer Strukturen im Katastrophenschutz“, so lobte eine der zahlreichen Stimmen aus der Region. Viele Unternehmer empfanden Rohr als verlässlichen Ansprechpartner, der Herausforderungen frühzeitig erkannte und aktiv mitgestaltete.

Neuigkeiten aus der Feuerwehr Hermagor

Die Freiwillige Feuerwehr Hermagor hat sich zudem in einem neuen Führungswechsel neu aufgestellt. Am 6. April 2025 fanden die Nachwahlen für den Kommandanten und sein Stellvertreter statt. Stefan Baumgartner trat als Kommandant-Stellvertreter zurück, um für das Amt des Kommandanten zu kandidieren, und wurde schließlich mit Mehrheit zum neuen Kommandanten und Hauptbrandinspektor gewählt. Rene Pettauer wurde als neuer Kommandant-Stellvertreter und Oberbrandinspektor ernannt.

Bei der feierlichen Veranstaltung dankten die neuen Funktionäre der Mannschaft für ihr Vertrauen und würdigten Christof Rohr für seine langjährige, erfolgreiche Führung. Im Rahmen der Nachwahl wurde Rohr nicht nur feierlich geehrt, sondern erhielt auch eine Ehrenurkunde von Bürgermeister DI Leopold Astner und GFK Bernhard Tscheließnig sowie einen Gutschein für eine „kleine Auszeit“ auf der Alm. Darüber hinaus verlieh ihm der Landesfeuerwehrkommandant Ing. Rudolf Robin das „Ehrenzeichen am Band in Silber“ und weitere Ernennungen wurden ausgesprochen.

Ehrenamt und Katastrophenschutz

Das Engagement im Ehrenamt spielt nicht nur in Hermagor eine wesentliche Rolle. Der Zivil- und Katastrophenschutz ist auf die Unterstützung von Freiwilligen angewiesen, um den gestiegenen Anforderungen durch häufigere Extremwetterereignisse, die durch den Klimawandel ausgelöst werden, gerecht zu werden. In Deutschland zeigen Zahlen, dass 1,76 Millionen Ehrenamtliche ab 18 Jahren aktiv sind, was eine Engagementquote von etwa drei Prozent der Bevölkerung ausmacht. Ein Großteil der operativ tätigen Organisationen hat jedoch Schwierigkeiten, genügend Mitglieder zu finden.

Die Studie „Engagement im Ernstfall“ hebt hervor, dass es Verbesserungspotenzial für das Ehrenamt gibt. Dazu gehört die bessere Vereinbarkeit von Ehrenamt und Beruf, der Abbau von Bürokratie sowie die Öffnung für unterrepräsentierte Gruppen. Mit Initiativen wie der Kampagne „Egal was du kannst, du kannst helfen“ soll das Ehrenamt gestärkt und diversifiziert werden.

Insgesamt zeigt sich, dass die Engagierten in der Feuerwehr und im Zivil- und Katastrophenschutz wie Christof Rohr und das neue Führungsteam der Feuerwehr Hermagor einen unverzichtbaren Beitrag zur Sicherheit und Entwicklung der Region leisten. Die Anerkennung ihrer Leistungen und das Engagement für die Zukunft stehen im Vordergrund – sowohl lokal als auch überregional.

Christof Rohr’s Verdienste und der Neustart bei der Feuerwehr Hermagor sind eindrucksvolle Beispiele dafür, wie lokale Akteure gemeinsam zum Wohl ihrer Gemeinde beitragen können. So kann die Region auch in Zukunft auf eine starke und gut organisierte Feuerwehr zählen.