Im Pfarrverband St. Paul – St. Stefan finden seit 2018 monatlich die Medjugorje-Andachten statt, die in der Regel am ersten Samstag des Monats gehalten werden. Diese Andachten sind eng an die Traditionen des Marienwallfahrtsorts Medjugorje angelehnt und bieten eine Vielzahl von Elementen für die spirituelle Vertiefung. Dazu gehören Beichtgelegenheiten, das Rosenkranzgebet, die heilige Messe sowie meditative Gebete und Bitten um Heil für Leib und Seele. Die besondere Atmosphäre der Andachten zieht nicht nur die Gemeindemitglieder, sondern auch Teilnehmer aus benachbarten Pfarren an, was die Verbundenheit und den Austausch innerhalb der Glaubensgemeinschaft fördert.

Am 3. Jänner 2026 fand eine Andacht in der Pfarrkirche St. Stefan statt, die durch eine besondere Lichtatmosphäre geprägt war. Hierbei lag der Fokus auf Dankgebeten an die Gottesmutter Maria sowie Bitten für ein gutes neues Jahr. Im Februar 2026 wurde zusätzlich ein Dankgebet für das Licht des Herrn gesprochen. Diese Andachten sind nicht nur eine Möglichkeit, Glauben und Gemeinschaft zu erleben, sondern auch eine Gelegenheit, sich auf das Wesentliche zu besinnen und spirituelle Impulse für das eigene Leben zu erhalten.

Besondere Symbole und Traditionen

Ein markantes Symbol der Andachten 2026 ist die Statue des hl. Franz von Assisi, die neben der Marienstatue „Gospa von Medjugorje – Friedenskönigin“ am Volksaltar präsentiert wird. Dies hat eine besondere Bedeutung, da der 3. Oktober 2026 den 800. Todestag des hl. Franz von Assisi markiert. Franz von Assisi, geboren um 1181 oder 1182 in Assisi, Italien, lebte eine radikale Armut und stellte das Leben in Einklang mit den Lehren Jesu. Er gab seinen Brüdern das Evangelium als Regel vor und verband seine Liebe zur Armut mit der Liebe zu den Armen und Kranken. Sein Leben und Wirken sind bis heute Inspirationsquelle für viele Gläubige.

Seine letzten Lebensjahre waren geprägt von großen Schmerzen, in denen er nur den Willen Gottes erfüllen wollte. Am 3. Oktober 1226 starb er im Kloster Portiuncula, und sein Vermächtnis lebt in der spirituellen Praxis vieler Menschen weiter, besonders in der katholischen Kirche. Die Verehrung des hl. Franz von Assisi und die Verbindung zu den Medjugorje-Andachten zeigen, wie tief verwurzelt die Traditionen in der Glaubensgemeinschaft sind und wie sie helfen, die Botschaft von Frieden und Nächstenliebe zu verbreiten.

Marianische Andachten und ihre Bedeutung

In der katholischen Kirche haben marianische Andachten eine herausragende Stellung. Sie sind nicht nur eine Form des Gebets, sondern auch ein Ausdruck des Glaubens und der Gemeinschaft. Die Verehrung der Jungfrau Maria wird als ein symbolisches Band betrachtet, das Christen und Muslime miteinander verbindet. Die Worte des Engels Gabriel an Maria und ihre Rolle im Heilsplan Gottes sind von zentraler Bedeutung für die marianische Spiritualität. Diese Andachten sind oft geprägt von einer tiefen Sehnsucht nach Frieden und Verwandlung im Herzen der Menschen.

Die Andachten im Pfarrverband St. Paul – St. Stefan sind ein lebendiges Beispiel dafür, wie solche Traditionen in der modernen Welt weiterhin Bedeutung haben. Die Teilnehmer sind eingeladen, sich in der Gemeinschaft zu sammeln, um gemeinsam zu beten und sich gegenseitig zu unterstützen. Die Termine für zukünftige Andachten sind im Pfarrblatt und auf den Websites der Pfarren St. Stefan und St. Paul verfügbar und laden alle ein, Teil dieser besonderen spirituellen Erfahrung zu werden.

Für weitere Informationen über die Medjugorje-Andachten und die Rolle des hl. Franz von Assisi kann auf die Quellen hier und hier zugegriffen werden.