Heute ist der 9.03.2026 und die Region Hermagor steht im Zeichen von Veränderungen und neuen Projekten. Bei der jüngsten Generalversammlung der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Hermagor wurde Johann Windbichler mit voller Zustimmung des Vorstands als Obmann bestätigt. Dies ist ein Zeichen der Kontinuität, da Windbichler bereits seit Jahren aktiv in der Regionalentwicklung tätig ist. In seinen neuen zwei Jahren im Amt wird er von neu gewählten Vorstandsmitgliedern unterstützt, darunter VDir. Mario Oberort von der Raiffeisenbank Karnische Region und Elisabeth Druml von der Landwirtschaftskammer Kärnten.
Bei der ersten Vorstandssitzung 2026 wurden gleich drei Projekte aus den Bereichen Bildung, Kultur, Geschichte, Wissensaufbau und Kooperationen vorgestellt und genehmigt. Dies zeigt das Engagement der LAG Region Hermagor für die nachhaltige Weiterentwicklung der Region. Neben der Stärkung der Gemeinschaft stehen auch wirtschaftliche Aspekte im Fokus, die durch die Orientierung an der LEADER-Entwicklungsstrategie (LES) gefördert werden. Diese Strategie zielt darauf ab, ländliche Räume zu stärken und die Lebensqualität zu verbessern.
Wichtige Veranstaltungen und Initiativen
Ein weiteres Highlight ist die bevorstehende Informationsveranstaltung zum österreichischen Umweltzeichen, die Unternehmer:innen und Verantwortliche aus Betrieben sowie Einrichtungen ansprechen soll. Diese Veranstaltung findet am 09. März 2026 im Rathaus Hermagor im 1. Stock, im Sitzungszimmer statt und beginnt um 08:30 Uhr. Die Themen umfassen die Kriterien, den Ablauf und die Chancen der Zertifizierung zur Sichtbarmachung von Nachhaltigkeit im Betrieb. Solche Initiativen sind zentral, um das Bewusstsein für umweltfreundliche Praktiken zu schärfen und die Verbindung zwischen Wirtschaft und Nachhaltigkeit zu stärken.
Die LAG Region Hermagor plant zahlreiche Projekte zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls und der wirtschaftlichen Situation. Ein Beispiel ist die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Initiative „HEurOpen“, die darauf abzielt, regionale Stärken zu bündeln und Synergien zu schaffen. Die Webseite region-hermagor.at bietet nicht nur Informationen über aktuelle Projekte, sondern lädt auch die Bürger:innen zur Ideenabgabe ein, um deren Meinungen und Vorschläge in die Planungen einzubeziehen.
Zukunftsperspektiven
In Österreich sind insgesamt 83 LEADER-Regionen aktiv, die für den Zeitraum 2023–2027 mit 250 Millionen Euro an öffentlichen Mitteln ausgestattet sind. Diese Mittel sollen dazu beitragen, ländliche Räume nachhaltig zu fördern und die Lebensqualität zu steigern. Die LAG Region Hermagor hat sich die Stärkung der wirtschaftlichen Situation und die Förderung des Gemeinschaftsgefühls auf die Fahnen geschrieben und wird dabei die Unterstützung durch politische Vertreter wie Christian Müller von Gitschtal und Markus Salcher aus Kirchbach nutzen.
Die Verabschiedung von Mag. Iris Jaritz, die zuvor einen wertvollen Beitrag zur Landwirtschaftskammer Kärnten geleistet hat, zeigt zudem, dass die LAG Region Hermagor einen kontinuierlichen Wandel durchläuft, um sich den Herausforderungen der Zukunft zu stellen. Diese Entwicklungen sind nicht nur für die Region Hermagor bedeutend, sondern spiegeln auch den allgemeinen Trend wider, ländliche Gebiete in Österreich zu revitalisieren und zukunftsfähig zu gestalten.
Die kommenden Monate werden entscheidend sein, um die gesetzten Ziele zu erreichen und die Projekte erfolgreich umzusetzen. Die LAG Region Hermagor zeigt, wie durch Zusammenarbeit und Engagement vor Ort positive Veränderungen angestoßen werden können. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Aktivitäten rund um die LAG weiter entfalten und welche neuen Ideen aus der Bevölkerung einfließen werden.