Am 2. März 2026 blicken die Florianis der Freiwilligen Feuerwehr Hermagor auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Im Jahr 2025 lag der Schwerpunkt ihrer Einsätze auf technischen Herausforderungen wie Fahrzeugbergungen, Pumparbeiten und der Bekämpfung von Schadstoffaustritten. Doch das Engagement der Feuerwehr beschränkt sich nicht nur auf diese technischen Einsätze; auch Brandeinsätze, Brandsicherheitswachen und Unterstützungseinsätze für andere Organisationen gehören zu ihrem vielfältigen Aufgabenspektrum. Insgesamt haben die Mitglieder der Feuerwehr Hermagor stolze 10.271 ehrenamtliche Stunden geleistet, was ihren unermüdlichen Einsatz für die Gemeinschaft unterstreicht.
Die Feuerwehrmitglieder engagieren sich nicht nur im Einsatz, sondern investieren auch viel Zeit in Aus- und Weiterbildungen, um stets auf dem neuesten Stand der Technik und der Sicherheitsvorkehrungen zu sein. Die Jahreshauptversammlung, die am 28. Februar 2026 stattfand, bot eine hervorragende Gelegenheit, um die Verdienste der Einsatzkräfte zu würdigen. So wurde Joachim Borstner zum Hauptfeuerwehrmann befördert, während Alexander Kühne als Neuzugang die 86-köpfige Mannschaft verstärkt.
Ehrungen und Auszeichnungen
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden zahlreiche Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften ausgesprochen. Für 25 Jahre treue Dienste wurden Patrick Pettauer, Rene Janschitz und Christian Gelbmann ausgezeichnet, während Karl Wassertheurer, Horst Wernitznig und Walter Jurkowitsch für 40 Jahre geehrt wurden. Hannes Santner erhielt eine besondere Auszeichnung für seine 50-jährige Mitgliedschaft. Die Ehrungen werden am 14. Juni 2026 im Rahmen eines Festaktes und einer Fahrzeugsegnung gefeiert. Zudem wurde Horst Wernitznig mit der Katastrophenmedaille des Landes Niederösterreich für seinen Einsatz beim Unwetter im September 2024 ausgezeichnet.
Der Katastrophenschutz, zu dem auch die Feuerwehr zählt, spielt eine entscheidende Rolle, wenn reguläre Rettungsdienste nicht ausreichen. Die gesamtgesellschaftliche Funktion des Katastrophenschutzes umfasst den Einsatz von staatlichen Behörden, Hilfsorganisationen, Feuerwehren, dem Technischen Hilfswerk (THW) und anderen Organisationen, die zusammenarbeiten, um Leben, Gesundheit, Umwelt und Sachwerte in Großschadenslagen zu schützen. Dies ist besonders relevant bei Naturkatastrophen wie Hochwasser, Stürmen oder Chemiekatastrophen, aber auch in humanitären Krisen, in denen viele Menschen versorgt werden müssen [Quelle].
Vielfalt der ehrenamtlichen Tätigkeiten
Die ehrenamtlichen Tätigkeiten im Rettungsdienst sind äußerst vielfältig. Neben der Feuerwehr bieten auch Organisationen wie der Arbeiter-Samariter-Bund, das Bayerische Rote Kreuz, die Johanniter-Unfall-Hilfe und der Malteser Hilfsdienst zahlreiche Möglichkeiten zur Mitarbeit an. Besonders die Ausbildung zum Rettungssanitäter ist auf ehrenamtlich Tätige ausgerichtet, die wichtige Aufgaben im Krankentransport und in der Notfallrettung übernehmen. Auch die Berg- und Höhlenrettung sowie die Wasserrettung werden von ehrenamtlichen Einsatzkräften durchgeführt, die unter schwierigen Bedingungen oft ihr Leben riskieren.
Das Engagement der Feuerwehr Hermagor und anderer ehrenamtlicher Organisationen ist nicht nur ein Zeichen für soziale Verantwortung, sondern auch ein zentraler Bestandteil des Katastrophenschutzes in Österreich. Jeder, der sich in diesem Bereich engagiert, trägt aktiv zum Schutz der Gemeinschaft und zur Bewältigung von Krisensituationen bei [Quelle].