Heute ist der 12.03.2026 und wir blicken auf einen besonderen Abend in Hermagor zurück, der die Herzen aller Liebhaber nordischer Klänge höher schlagen ließ. Das Vokalensemble Cantus Carinthiae, unter der Leitung von Hans Hubmann, entführte die Zuhörer in die Klangwelten Skandinaviens und des Baltikums. Auf dem Programm standen Volkslieder sowie romantische und geistliche Chorwerke, die durch melancholische Melodien und sphärische Harmonien bestachen. Für ein zusätzliches musikalisches Highlight sorgten Johannes Kropfitsch, ein ehemaliger Professor für Klavier, und sein Sohn David Kropfitsch. Während David Kropfitsch die Violine spielte, begleitete sein Vater am Klavier und präsentierte unter anderem Griegs Sonate für Violine und Klavier in c-Moll, op. 45, sowie „Spiegel im Spiegel“ von Arvo Pärt. Dies alles geschah im Rahmen eines unvergesslichen Konzertabends, der von der Faszination für die nordische Musik geprägt war, wie auch auf gailtal-journal.at berichtet wurde.
Die musikalische Entdeckungsreise durch Skandinavien bis zum Baltikum wird auch durch die CD „Music of the North“ repräsentiert, die Anfang Dezember erscheint und eine Auswahl an Stücken von der Romantik bis zur Gegenwart umfasst. Diese CD bietet nicht nur tiefgreifende Einblicke in die Musiktraditionen Norwegens, Dänemarks und Finnlands, sondern auch innovative Klänge aus Estland. Unter den Komponisten finden sich große Namen wie Edvard Grieg, Jean Sibelius, Carl Nielsen, Erkki-Sven Tüür und Rihards Dubra. Die Pianistin Lydia Maria Bader wird mit ihrer zweiten Einspielung auf dieser CD hervorgehoben und sie ist ideal als Weihnachtsgeschenk für Liebhaber nordischer Klaviermusik. Die CD wird im Onlineshop der Charisma Musikproduktion sowie bei jpc und Amazon erhältlich sein, wie auf nmx.de nachzulesen ist.
Die Faszination nordischer Klänge
Die Begeisterung für den „Scandinavian Sound“ wächst stetig. Zitate wie das von Rolf Jacobsen, der sagt: „Geh‘ gegen den Wind. Erklimme den Berg. Schau gen Norden.“, verdeutlichen die tief verwurzelte Verbindung zwischen der Musik und der atemberaubenden Natur der nordischen Länder. Diese Musik hat die Fähigkeit, Tradition und Moderne zu verbinden und spiegelt das Interesse an Naturphänomenen wie Mitternachtssonne, Fjorden und Gletschereis wider. In Städten wie Göteborg, Bergen und Malmö hat sich die Musikszene enorm entwickelt und bietet heute einen vielfältigen Mix, der von Sami-Gesängen bis hin zu experimentellen Klängen der Noise Jazz-Szene reicht. Die nordischen Musiker nutzen moderne Technologien zur Musikproduktion und setzen damit neue Maßstäbe in der Musiklandschaft, wie auf skandinavien.eu beschrieben.
Die Kombination traditioneller Klänge mit modernen Einflüssen zeigt sich nicht nur in den Konzerten, sondern auch in der breiten Palette an Veröffentlichungen, die das Interesse an nordischer Musik fördern. Peter Bickel, ein Webentwickler und Musikjournalist, plant neue Artikel über die norwegische Jazzszene und schwedische Folkmusik. Solche Bemühungen tragen dazu bei, die nordische Musik weiter ins Rampenlicht zu rücken und ein neues Publikum zu gewinnen.





