Am 18. Februar 2026 fand in der AWO-Begegnungsstätte in der Feldkircher Straße das traditionelle Heringsessen des SPD-Ortsvereins Feldkirchen statt. Zahlreiche Mitglieder, Freunde und interessierte Bürger versammelten sich, um nicht nur die kulinarischen Köstlichkeiten zu genießen, sondern auch um den Beginn der politischen Fastenzeit zu feiern. In einer angenehmen Atmosphäre wurde der gesellschaftliche Zusammenhalt gefördert, und die Anwesenden hatten die Gelegenheit, ihre Meinungen auszutauschen und neue Impulse für die kommunalpolitische Arbeit zu gewinnen.
Hannelore Gröbühl, die Vorsitzende des Ortsvereins, begrüßte die Gäste und stellte die Hauptrednerin des Abends vor: Lana Horstmann, Landtagsabgeordnete und -kandidatin. In ihrer Rede sprach Horstmann über aktuelle Entwicklungen in der Landespolitik, die Herausforderungen maroder Straßen und die Zukunftsaufgaben für Kommunen. Ihr Leitgedanke, dass Politik ein Prozess sei, der schrittweise Lösungen erfordere, fand großen Anklang unter den Teilnehmern. Der kulturelle Teil des Abends wurde von der Sopranistin Christa Steege mit musikalischen Darbietungen bereichert, die sowohl klassische Stücke als auch bekannte Melodien präsentierte.
Gemeinschaft und Zusammenhalt
Das Heringsessen ist nicht nur ein kulinarisches Ereignis, sondern auch ein fester Bestandteil des Vereinslebens, der Gemeinschaft, Austausch und Solidarität stärkt. Dies wurde besonders von den Teilnehmenden hervorgehoben, die die Wichtigkeit solcher Begegnungen in herausfordernden Zeiten betonten. Der AWO Ortsverein Neuwied-Feldkirchen veranstaltete bereits ähnliche Treffen, die zahlreiche Mitglieder, Ehrenamtliche und Gäste zusammenbrachten, um persönliche Gespräche zu führen und aktuelle Projekte zu diskutieren. Solche Veranstaltungen sind von zentraler Bedeutung, um den Zusammenhalt in der Gemeinschaft zu fördern und das ehrenamtliche Engagement zu würdigen, wie es auch in einem Bericht des AWO Ortsvereins hervorgehoben wurde.
Ein Blick auf die Zukunft
Die Bedeutung des Heringsessens geht über das bloße Essen hinaus; es ist eine Plattform für den Austausch von Ideen und Meinungen, die für die weitere Entwicklung der Gemeinde entscheidend sein können. Es ist eine Gelegenheit, in einem entspannten Rahmen über wichtige Themen wie die Ganztagsschule oder den Zustand der Infrastruktur zu diskutieren. In einer Zeit, in der viele Herausforderungen auf die Kommunen zukommen, wie beispielsweise die Sanierung maroder Straßen, ist es umso wichtiger, dass sich die Bürger:innen aktiv an politischen Prozessen beteiligen und ihre Stimmen Gehör finden.Die Veranstaltung in Feldkirchen hat eindrucksvoll gezeigt, wie solche traditionellen Feste dazu beitragen können, das politische Bewusstsein innerhalb der Gemeinschaft zu stärken.
Insgesamt spiegelt das Heringsessen die Vitalität und den Zusammenhalt der Gemeinschaft wider, und es ist zu hoffen, dass solche Veranstaltungen auch in Zukunft zahlreiche Bürger:innen anziehen und zu einem regen Austausch anregen werden.