In Hüttenberg, im Bezirk Feldkirchen, wurde die Erde zum Beben gebracht – allerdings nicht durch ein tatsächliches Erdbeben, sondern im Rahmen der anschaulichen Katastrophenschutzübung „KATEX26“. Rund 200 Kameradinnen und Kameraden der F-KAT-Bereitschaft 4 Feldkirchen/St.Veit waren an diesem Tag im Einsatz, um die Herausforderungen und Abläufe in einer Krisensituation zu trainieren. Die Übung, die am 20.04.2026 stattfand, war eine eindrucksvolle Demonstration der Einsatzbereitschaft und des Zusammenhalts der Feuerwehrkräfte.
Die Übung basierte auf der realistischen Annahme eines schweren Erdbebens mit komplexen Folgen, die in vier verschiedene Szenarien unterteilt waren. Im ersten Szenario mussten Personen nach einem Felssturz geborgen werden, wobei die drohende Gefahr einer einstürzenden Mauer stets im Hinterkopf blieb. Das zweite Szenario stellte den Bau einer Holzbrücke in den Vordergrund, um eine unterbrochene Verbindung wiederherzustellen. Im dritten Szenario war ein akut einsturzgefährdetes Gebäude zu sichern, eine Herausforderung, die durch geschickte Konstruktionen gemeistert wurde. Schließlich galt es im vierten Szenario, einen Stolleneinbruch zu bewältigen, bei dem der Zugang verschüttet und unsicher war, weshalb gezielte Stützmaßnahmen erforderlich waren.
Ein positives Resümee
Der Übungsleiter HBI Raffael Kalt zog eine durchweg positive Bilanz der Veranstaltung. Zahlreiche Ehrengäste waren vor Ort und konnten sich ein Bild von der Professionalität und dem Engagement der Einsatzkräfte machen. Diese Übung war nicht nur eine hervorragende Gelegenheit zur praktischen Erprobung, sondern auch ein wichtiger Schritt zur Sicherstellung der Sicherheit der Bevölkerung im Ernstfall.
Die Organisatoren und Teilnehmer bedankten sich ausdrücklich bei der Bevölkerung für ihr Verständnis, insbesondere bei den möglichen Verkehrsbehinderungen, die durch die Einsatzkräfte verursacht wurden. Solche Übungen sind unerlässlich, um im Ernstfall schnell und effizient reagieren zu können – eine Notwendigkeit, die nicht hoch genug eingeschätzt werden kann.
Insgesamt zeigt die Übung in Hüttenberg, wie wichtig es ist, in der heutigen Zeit gut vorbereitet zu sein. Naturkatastrophen sind nicht vorhersehbar, doch durch regelmäßige Schulungen und Übungen können die Einsatzkräfte auf alle Eventualitäten vorbereitet werden. Die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Organisationen und die Unterstützung der Gemeinde sind entscheidend, um im Ernstfall Sicherheit und Hilfe zu gewährleisten.