Heute ist der 19.02.2026 und in Feldkirchen gibt es spannende Neuigkeiten zu berichten. Die Gemeinde hat für das Jahr 2026 eine umfassende Investition in Höhe von 9,3 Millionen Euro für den Umbau und die Sanierung des St.-Jakob-Kindergartens und der Krippe eingeplant. Diese Maßnahme ist Teil eines größeren Plans, um die Bildungs- und Betreuungsangebote in der Region auszubauen und zu verbessern. Der Kindergarten, der unter dem Motto „Mit jedem Schritt offen ins Leben gehen“ steht, legt großen Wert auf Offenheit und Vielfalt, was sich auch in den täglichen Aktivitäten der Kinder widerspiegelt. Im St.-Jakob-Kindergarten haben alle Familien, unabhängig von Kultur, Religion oder Herkunft, die Möglichkeit, Teil der Gemeinschaft zu sein und gemeinsam Feste zu feiern sowie über Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu diskutieren Quelle.

Die finanziellen Rahmenbedingungen für diese Projekte sind vielversprechend. Im Jahr 2025 konnte die Gemeinde eine Rücklage von fast 28 Millionen Euro ausweisen und plant, 18,6 Millionen Euro dieser Rücklage für 2026 zu nutzen, was einen Endbestand von 12 Millionen Euro zur Folge haben wird. Trotz dieser stabilen finanziellen Lage sind jedoch einige Projekte wie die Südumfahrung oder der Ausbau von Seniorenheimen noch nicht umgesetzt worden. Zudem hat die Gemeinde Schulden in Höhe von 11 Millionen Euro, die aus einem Großprojekt an der Raiffeisenstraße resultieren.

Finanzielle Lage und Investitionen

Die finanziellen Eckdaten der Gemeinde zeigen einen ansteigenden Gesamthaushalt von 52,2 Millionen Euro im Jahr 2025 auf 63,7 Millionen Euro im Jahr 2026. Dies wird unter anderem durch eine Erhöhung der Gewerbesteuer von 21,3 Millionen Euro (2025) auf 22,4 Millionen Euro (2026) unterstützt. Auch die Einkommenssteuer wird auf etwas über 9 Millionen Euro steigen, während die Umsatzsteuer von 1,9 auf 2,3 Millionen Euro ansteigt. Besonders erfreulich ist, dass die Kreisumlage durch hohe Gewerbesteuereinnahmen von 27,6 Millionen Euro im Jahr 2023 von 17,5 auf 15,8 Millionen Euro sinkt.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Erhöhung der Personalkosten der Gemeinde, die von 6,4 auf 6,9 Millionen Euro ansteigt. Diese Investitionen sind notwendig, um die Qualität der Betreuungsangebote zu gewährleisten und den steigenden Bedarf an Fachkräften zu decken. Der Ausbau des Feuerwehrgerätehauses mit 500.000 Euro und die Erneuerung mehrerer Spielplätze, darunter der Spielplatz in der Schwalbenstraße, der im Frühjahr eröffnet wird, sind ebenfalls Teil des Plans.

Entwicklung im Bildungsbereich

Der St.-Jakob-Kindergarten wird durch die geplanten Investitionen in der Lage sein, seine Angebote weiter auszubauen. Kinder werden aktiv in die Gestaltung ihres Alltags einbezogen, und es gibt feste Rituale, wie den Morgenkreis, der mit einem Begrüßungslied beginnt. Freies Spielen wird als wichtigster Teil des Tages angesehen, um das Selbstbewusstsein und die Entscheidungsfähigkeit der Kinder zu stärken. Diese Ansätze stehen im Einklang mit den Zielen des Bundes, der die Länder beim Ausbau der Kindertagesbetreuung unterstützt, um allen Kindern gute Bildungs- und Teilhabechancen zu eröffnen Quelle.

Die Bedeutung dieser Maßnahmen kann nicht hoch genug eingeschätzt werden, denn die Kindertagesbetreuung legt den Grundstein für den späteren Bildungs- und Berufsweg der Kinder. Mit dem Bau von 160 neuen Wohnungen und dem geplanten Baugebiet „Am Kiesgrund“, das Wohnraum, ein Pflegeheim, eine Schule, eine Sporthalle und einen Veranstaltungssaal umfassen wird, zeigt die Gemeinde eine klare Vision für die Zukunft und die Bedürfnisse ihrer Bürger.

Insgesamt ist die Gemeinde Feldkirchen auf einem guten Weg, die Herausforderungen im Bereich der Kinderbetreuung und der kommunalen Infrastruktur zu meistern. Die Investitionen in den St.-Jakob-Kindergarten und die weiteren geplanten Projekte sind ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung und werden die Lebensqualität für die Bürger in Feldkirchen erheblich verbessern.