Die Familie Wallner aus Feldkirchen-Westerham hat in diesem Jahr ein ganz besonderes Ereignis gefeiert: Fünf Generationen versammelten sich zu einem Familienfoto, das die tiefen Wurzeln und die enge Verbundenheit dieser Großfamilie eindrucksvoll dokumentiert. Auf dem Bild sind die Ur-Uroma Rosa, die jüngst ihren 90. Geburtstag feierte, die Uroma Rosi (64 Jahre), die Oma Annelies (44 Jahre), die Mama Regina (23 Jahre) und der kleine Ludwig (5 Jahre, geboren am 28. Januar 2026) zu sehen. Diese besondere Zusammenkunft spiegelt nicht nur die Freude über die vielfältigen Generationen wider, sondern zeigt auch, wie wichtig familiäre Bindungen in der heutigen Zeit sind. Mehr Informationen zu diesem Familienereignis finden Sie in einem ausführlichen Artikel hier.

Die Fotografin Sonngard Poppe, die mit Johann liiert ist, einem Uropa von Ludwig, hat diese Momente festgehalten. Interessanterweise wohnen Sonngard und Johann im Haus der Wallners, was das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Familie noch verstärkt. Mama Regina plant, mit ihrem Mann und Ludwig nach Rosenheim umzuziehen, was einen neuen Abschnitt in ihrem Leben einleitet. Auch die Geschwister von Regina – Felix (26 Jahre), Christa (21 Jahre) und Marinus (ein Teenager) – bereichern die Familie, wobei Annelies, die als Großmutter (44 Jahre) oft liebevoll gefrotzelt wird, eine zentrale Rolle spielt.

Generationen und ihre Bedeutung

In der Familiengeschichtsforschung ist es üblich, die verschiedenen Verwandtschaftsbeziehungen zu kategorisieren. Ab der Generation der Urgroßeltern wird die Vorsilbe „Ur-“ verwendet. Diese Vorsilbe bedeutet so viel wie „am Anfang“ oder „ursprünglich“ und verdeutlicht die lange Kette familiärer Verbindungen. Generell können Generationen sowohl mit normalen als auch mit römischen Zahlen bezeichnet werden. Diese systematische Einteilung hilft, die Vielzahl von Vorfahren und deren Beziehungen besser zu verstehen.

Die Wallner-Familie stellt ein herausragendes Beispiel für die Bedeutung dieser Bezeichnungen dar. Annelies‘ Mutter Rosi war erst 39 Jahre alt, als sie ihr erstes Enkelkind bekam. Regina äußerte bereits im Alter von 13 Jahren den Wunsch, dass ihre Ur-Oma eine Ur-Uroma werden könnte. Solche Wünsche und Hoffnungen zeigen, wie stark die Verbindung zwischen den Generationen ist, und wie wichtig das familiäre Erbe für viele Menschen ist.

Ahnenforschung und Familientradition

Das Interesse an der eigenen Familiengeschichte, auch bekannt als Genealogie, hat in den letzten Jahren zugenommen. Viele Menschen möchten ihre Wurzeln erforschen und die Geschichte ihrer Vorfahren entdecken. Genealogen beschäftigen sich mit verwandtschaftlichen Beziehungen, Heiratsverhältnissen und Geschwisterverhältnissen. Die Ergebnisse dieser Forschung werden oft in Form von Stammbaum-Diagrammen dargestellt. Diese Tradition hat eine lange Geschichte, die bis in alte Hochkulturen und den Adel zurückreicht, wo die Abstammung zur Legitimation von Ansprüchen auf Besitz und Ämter diente.

Moderne Hobbygenealogen benötigen oft Geduld und Spürsinn, um erfolgreich zu sein. Die Forschung kann auch biologische Abstammung und genetische Beziehungen zwischen Gruppen umfassen. Es gibt zahlreiche Online-Portale für die Ahnenforschung, die eine große Datenbasis bieten. Beispielsweise betreiben die Mormonen eine umfangreiche Ahnendatenbank mit mehreren hundert Millionen Namen. Doch Experten raten dazu, sich nicht ausschließlich auf Online-Quellen zu verlassen, sondern auch Originaldokumente zu konsultieren.

Zusammenfassend zeigt die Familie Wallner, wie wichtig die Verbindungen zwischen den Generationen sind und wie sie in der heutigen Zeit gefeiert werden können. Die Neugier auf die eigene Familiengeschichte führt nicht nur zu spannenden Entdeckungen, sondern fördert auch das Bewusstsein für die eigene Identität und Herkunft.