Im Burgenland hat der jüngste starke Schneefall zu einem regelrechten Chaos geführt. Hunderte Feuerwehreinsätze wurden verzeichnet, da ganze Orte ohne Strom waren und die Situation mehrere Gemeinden in der Region betraf. Viele Menschen mussten sich auf die Unterstützung der Feuerwehr verlassen, um aus schwierigen Lagen befreit zu werden. So kam es am vergangenen Wochenende zu mehreren Einsätzen, die die Einsatzkräfte auf Trab hielten. Die Feuerwehr leistete wertvolle Hilfe, um die Folgen des Schneefalls zu bewältigen.

Ein bemerkenswerter Vorfall ereignete sich in Weppersdorf, wo ein Zeitungszusteller um 3:45 Uhr gerufen wurde, weil sein Pkw im schlammigen Untergrund stecken geblieben war. Nach mehreren erfolglosen Selbstrettungsversuchen wurde das Fahrzeug schließlich mit Bergeausrüstung befreit. Auch in Rohr im Burgenland gab es Probleme: Ein Graben füllte sich durch die Schneeschmelze, was den Wasserabfluss verhinderte. Die Feuerwehr reinigte einen verstopften Schacht mithilfe von Strahlrohr und Kanalratte, während die Straßenmeisterei anschließend den Einlassbereich mit einem Bagger räumte. Nach rund zwei Stunden konnte die Feuerwehr wieder einrücken, um sich auf die nächsten Einsätze vorzubereiten.

Verkehrsunfälle und Tierrettung

Am Montag, gegen 12 Uhr, wurde die Stadtfeuerwehr Oberwart zu einem Verkehrsunfall auf der B50 alarmiert. Glücklicherweise war die verletzte Person bereits vom Rettungsdienst versorgt und in die Klinik Oberwart transportiert worden. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle, stellte den Brandschutz sicher und barg das Unfallfahrzeug. Dieser Einsatz dauerte etwa eine Stunde und zeigt, wie wichtig die schnelle Reaktion der Feuerwehr in Notsituationen ist.

Ein weiterer Einsatz fand am 23.02.2026 um 16:50 Uhr in Neusiedl am See statt, wo die Feuerwehr zu einer Vogelrettung ausrückte. Eine Dohle hatte sich im Netz des Werbeturms beim Pannonia Shopping Park verfangen. Nach dem Freischneiden wurde der verletzte Vogel ins Tierheim nach Parndorf gebracht. Auch hier konnte die Einsatzbereitschaft nach rund 45 Minuten wiederhergestellt werden.

Wetterbedingungen und Herausforderungen

Der starke Schneefall, der das Burgenland heimsuchte, war der erste große Schneefall des Winters. Er führte nicht nur zu witterungsbedingten Einsätzen der Feuerwehren in unserer Region, sondern auch in anderen Teilen Deutschlands. In Mittelgebirgen, im Taunus, Sauerland sowie in Bayern und Baden-Württemberg kam es zu ähnlichen Herausforderungen. Verkehrsunfälle, in Not geratene Fahrzeuge sowie umgestürzte Bäume waren häufige Meldungen. Im Rheingau-Taunus-Kreis war die Lage am Dienstagvormittag angespannt, als rund 200 Menschen in Autos und Gebäuden festgesetzt wurden.

Insgesamt zeigt sich, dass die Feuerwehren nicht nur im Burgenland, sondern auch in anderen Regionen Deutschlands stark gefordert sind. Mit einem Anstieg der Notrufzahlen wurde auch das Personal der Leitstelle aufgestockt, um den Anforderungen gerecht zu werden. Meteorologen warnen zudem vor weiterem Schneefall, der auch schneefreie Regionen betreffen könnte. Die Einsätze der Feuerwehr sind ein eindrucksvolles Beispiel für die Herausforderungen, die durch die Naturgewalten entstehen und wie wichtig die lokale Hilfe in Krisensituationen ist.

Für weitere Informationen zu den Einsätzen im Burgenland können Sie die vollständigen Berichte auf Kurier und Krone nachlesen. Detaillierte Einblicke in die bundesweiten Einsätze finden Sie auf Feuerwehr-Magazin.