Georg Bliem, der langjährige Geschäftsführer der Planai-Hochwurzen-Bahnen Gesellschaft m.b.H., wird sich zum 1. Februar 2026 aus seiner Position zurückziehen. Nach 14 Jahren an der Spitze der renommierten Seilbahngesellschaft ist der 67-Jährige überzeugt, dass es der richtige Zeitpunkt für den nächsten Schritt in seinem Leben ist. Informationen von meinbezirk.at verdeutlichen, dass Bliem seine Entscheidung gut durchdacht hat und politische Aspekte dabei keine Rolle gespielt haben.

In der Region Schladming kursieren einige Spekulationen über den genauen Zeitpunkt seines Rückzugs, insbesondere im Hinblick auf die bevorstehenden Landtagswahlen. Berichten der Kleine Zeitung zufolge wird vermutet, dass Bliem möglicherweise aufgrund von politischen Umstellungen früher in Pension gehen könnte. Dennoch äußert er, dass er „voll im Saft“ stehe und eine längere Planungsphase für seinen Ausstieg längst in Gang gesetzt wurde.

Projekte und Pläne

Vor seinem Rückzug wird Georg Bliem den Landeshauptmann Mario Kunasek unterstützen und bis Februar 2026 wichtige Projekte abschließen. Zu den laufenden Vorhaben gehört unter anderem die Skischaukel-Verbindung zwischen Hauser Kaibling und der Planai. Auch der Bau eines neuen Aparthotels für Mitarbeiter in Schladming sowie die Erneuerung der Talstation der Dachsteingipfel-Seilbahn stehen auf der Agenda. Insgesamt investieren die beiden Skigebiete Hauser Kaibling und Planai stolze 31,5 Millionen Euro in diese Projekte. Die Kooperation zwischen Planai und dem Graz Airport wird ebenfalls fortgeführt und stellt eine wertvolle Verbindung für die Region dar.

Ein Blick in die Zukunft

Privat hat Bliem bereits Pläne geschmiedet. In der Pension möchte er sich intensiv dem Sport in der Natur widmen, wobei besonders das Mountainbiken auf seiner Liste steht. Die Entscheidung, sich aus der Unternehmensführung zurückzuziehen, ist nicht nur eine Frage des Timing, sondern auch der langfristigen Perspektive. Bei der Unternehmensnachfolge sind viele Faktoren zu berücksichtigen, insbesondere die finanzielle Absicherung für den zurücktretenden Geschäftsführer. Dieser Prozess sollte strategisch durchdacht sein, damit tragfähige Regelungen für die Altersversorgung getroffen werden können. Wie in einem Artikel auf anwalt.de beschrieben, können verschiedene Methoden wie Gewinnbeteiligung, monatliche Rente oder der Verkauf des Unternehmens als Optionen in Betracht gezogen werden.

Georg Bliem hat über die Jahre ein gutes Händchen bewiesen, und auf die Erfolge, die er für die Planai-Hochwurzen-Bahnen erzielt hat, kann er stolz zurückblicken. Nun steht der neue Lebensabschnitt bevor, und es bleibt abzuwarten, wie sich die Finanzierung der Unternehmensübergabe gestalten wird, um auch in der Pension die gewohnte Lebensqualität aufrechtzuerhalten.