Am 8. Juni 2025 ist es endlich soweit: Die Entscheidung um den Meistertitel in der 1. Klasse Süd steht fest. Der ASKÖ Schlaining sichert sich mit einem torlosen Remis (0:0) gegen den SC Bad Tatzmannsdorf den Meisterpokal und feiert den Aufstieg in die II. Liga Süd. Bad Tatzmannsdorf kann sich trotz des Unentschiedens ebenfalls freuen, denn auch sie stehen als Vizemeister fest und steigen auf.

Bereits eine Runde vor Schluss war der Aufstieg für beide Teams in trockenen Tüchern. Damit dürfen sich die Fans auf spannende Spiele in der kommenden Saison freuen. Im Herbst gab’s im ersten Duell zwischen diesen beiden Mannschaften ebenfalls kein Tor zu sehen, was die Spannung nur weiter anheizte. Bad Tatzmannsdorf war auf einen Heimsieg angewiesen, doch die Schüsse gingen ins Leere. Vor allem in der zweiten Halbzeit übernahm Bad Tatzmannsdorf das Kommando, scheiterte aber an ihrer eigenen Effektivität.

Intensives Spielgeschehen und hitzige Momente

Die Partie war geprägt von Hektik und Übermotivation, was Schiedsrichter Gökhan Orhan oft auf den Plan rief. Viele Gelbe Karten waren das Resultat, und die Gemüter kochten über. Istvan Alföldi vergab in der 53. Minute eine vielversprechende Chance aus fünf Metern, während Patrick Bürger in der 71. Minute mit einem Kopfball das Obernetz traf. Auch Adam Csire von Schlaining wagte einen gefährlichen Schuss aus 16 Metern, der knapp über das Tor strich (74. Minute). In der Nachspielzeit setzte Patrick Bürger mit einem Freistoß dem Torjubel ein weiteres Mal ein Ende.

Nach dem Schlusspfiff kam es zu unschönen Szenen: Zuschauer stürmten das Spielfeld, und es bildeten sich Rudel unter den Spielern. Der Schiedsrichter sah sich gezwungen, das Spiel vorzeitig zu beenden. Trotz dieser Unruhen übergab Harald Füzi den Meisterpokal an die jubelnden Spieler von Schlaining. Der Kapitän wurde beim Spalier für den Meister mit weiteren unschönen Szenen konfrontiert – eine unnötige Beigeschmack in einem ansonsten positiven Moment.

Ein Blick in die Zukunft des Burgenland-Fußballs

<pWährend sich die beiden Aufsteiger über ihre Erfolge freuen, steht auch der Burgenländische Fußballverband (BFV) vor einer wichtigen Entscheidung. Die Nachfolge von Hans Füzi als Sportlicher Leiter ist noch nicht geklärt. Derzeit gibt es zwei Bewerber für diese Position: Didi Heger, der als LAZ-Standortleiter in Eisenstadt tätig ist, und Patrick Glavanics, der die Fußballakademie Burgenland leitet. Die Entscheidung soll bis Ende November fallen, und ein Wahlausschuss wurde bereits fixiert, um den offiziellen Wahlvorschlag zu erstellen. Die Entwicklungen hier könnten durchaus Einfluss auf die Zukunft des burgenländischen Fußballs haben, denn einen guten Sportlichen Leiter braucht es für die nächsten Schritte.

Die Meisterschaft 1991/92 war übrigens die 44. Fußballmeisterschaft des Burgenlandes, die vom Burgenländischen Fußballverband ausgetragen wurde und seitdem in verschiedenen Ligen weitergeführt wird. Eine lange Tradition, die durch den Aufstieg von Schlaining und Bad Tatzmannsdorf wieder neues Leben erhält.

In jedem Fall können sich die Fans auf eine spannende neue Saison in der II. Liga Süd freuen – die beiden Mannschaften haben mit ihrer Leistung schon jetzt einen bleibenden Eindruck hinterlassen!

Für weitere Informationen und Details zu den Meisterschaften, schauen Sie auf MeinBezirk, ÖsterreichWiki und BVZ.