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Im Naturpark Rosalia-Kogelberg wird ein bedeutendes Renaturierungsprojekt gestartet, das darauf abzielt, die Biodiversität und ökologische Stabilität in der Region zu stärken. Dieses Projekt, das in den Gemeinden Marz, Loipersbach und Rohrbach bei Mattersburg durchgeführt wird, fokussiert sich auf die Pflege von Halbtrocken- und Magerrasenflächen sowie die Bekämpfung invasiver Neophyten. Mit einem Budget von rund 40.000 Euro soll in den nächsten zwei Jahren eine ökologische Aufwertung sensibler Sonderstandorte auf ca. drei Hektar Fläche realisiert werden. Die Maßnahmen sind Teil einer österreichweiten Initiative, die bis 2028 mit einem Gesamtvolumen von rund 350.000 Euro unterstützt wird und sich auf Renaturierungsmaßnahmen in Naturparken konzentriert, insbesondere für Moore, Feuchtgebiete und andere wertvolle Lebensräume. Diese Initiative wird durch den Biodiversitätsfonds des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft gefördert. Mehr Informationen finden Sie hier.

Ein zentrales Anliegen des Projekts ist die Bekämpfung invasiver Arten wie der Kanadischen Goldrute, dem Kanadischen Berufkraut, der Robinie und dem Japanischen Staudenknöterich. Projektleiterin Natalie Moritz hebt die Notwendigkeit regelmäßiger Bekämpfungsmaßnahmen gegen invasive Gehölze hervor, um die heimische Flora und Fauna zu schützen. Diese Problematik ist besonders relevant, da der Naturpark Rosalia-Kogelberg in der Vergangenheit unter Nutzungsaufgabe, Verbuschung und invasiven Neophyten gelitten hat. Seit 2023 wurden bereits fünf Flächen im Rahmen eines bundesweiten Projekts wiederhergestellt, was zu einer Stabilisierung der bedrohten Flächen und einer Stärkung der ökologischen Vielfalt geführt hat.

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Renaturierung und Artenvielfalt

Die durchgeführten Maßnahmen umfassen angepasste Bewirtschaftung, gezielte Mahd, partielle Entbuschung und gelenkte Beweidung. Zudem wurden strukturreiche Lebensraumelemente wie Tümpel, Hecken und Saumstrukturen angelegt. Insgesamt konnten 8,2 Hektar revitalisiert werden, was zu einer bemerkenswerten Erhöhung der Artenvielfalt geführt hat. Charakteristische Feuchtwiesenarten und typische Arten der Halbtrockenrasen kehren zurück, was den Artenschutz und die Kulturlandschaft nachhaltig unterstützt. Mag. Marlene Hrabanek-Bunyai, Geschäftsführerin des Naturparks, betont die Bedeutung dieser Maßnahmen und der Verantwortung der Naturparkgemeinden sowie das Engagement aller beteiligten Gemeinden, um den Schutz pannonischer Lebensräume zu gewährleisten. Hier erfahren Sie mehr über dieses Thema.

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Die Herausforderung invasiver Arten

Invasive Arten stellen eine ernsthafte Bedrohung für die biologische Vielfalt dar. Diese gebietsfremden Arten können durch verschiedene Faktoren, einschließlich des Klimawandels, begünstigt werden. Auf der Webseite des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) werden umfassende Informationen zu Neobiota bereitgestellt, die die Auswirkungen dieser Arten auf die biologische Vielfalt thematisieren. Die Webseite bietet zudem Empfehlungen für den Umgang mit gebietsfremden Arten und erläutert die rechtlichen Grundlagen im Umgang mit Neobiota. Ein Schwerpunkt liegt auf der Methodik der naturschutzfachlichen Invasivitätsbewertung (NIB) und der „Unionsliste“ invasiver gebietsfremder Arten von unionsweiter Bedeutung gemäß EU-Verordnung Nr. 1143/2014. Weitere Informationen finden Sie hier.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Renaturierungsprojekt im Naturpark Rosalia-Kogelberg ein wichtiger Schritt zur Förderung der Biodiversität und ökologischen Stabilität in der Region darstellt. Durch die gezielte Bekämpfung invasiver Arten und die Wiederherstellung wertvoller Lebensräume wird nicht nur die Artenvielfalt gestärkt, sondern auch ein Zeichen für den nachhaltigen Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen gesetzt.