In Eisenstadt gibt es gute Nachrichten für junge Menschen: Ab April 2026 erhöht die Stadt die Förderung für Öffi-Tickets. Die Unterstützung für Schülerinnen, Schüler, Studierende und Lehrlinge wird von 75 Euro auf 150 Euro pro Jahr verdoppelt. Auch die Lehrlingsförderung erfährt eine Anhebung von 100 Euro auf 150 Euro jährlich. Diese Maßnahme ist eine direkte Reaktion auf die gestiegenen Kosten im öffentlichen Verkehr, insbesondere in Wien. Bürgermeister Thomas Steiner hebt hervor, wie wichtig der öffentliche Verkehr für junge Menschen in Ausbildung ist, und betont, dass das Ziel dieser Erhöhung darin besteht, Familien zu entlasten und nachhaltige Mobilität leistbar zu halten. In den letzten Jahren wurden rund 15.000 Euro an Fördermitteln für Öffi-Tickets ausgeschüttet. Weitere Informationen finden Sie hier.
Die Stadt Eisenstadt möchte mit dieser Maßnahme eine faire und einheitliche Unterstützung für alle jungen Menschen in Ausbildung bieten. Diese Initiative zielt darauf ab, Eisenstädter:innen zu unterstützen, die außerhalb der Stadt in Ausbildung sind, und gleichzeitig den Umwelt- und Klimaschutz zu fördern. Auf der Website der Stadt Eisenstadt sind die aktuellen Förderrichtlinien sowie Anträge verfügbar, was eine einfache Beantragung für die Betroffenen ermöglicht. Hier können Sie mehr erfahren.
Nachhaltige Mobilität im Fokus
Die Erhöhung der Fördermittel steht nicht nur im Zeichen der Unterstützung für junge Menschen, sondern auch im Kontext der Bemühungen um nachhaltige Mobilität. Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) spielt eine entscheidende Rolle in der Reduzierung von CO2-Emissionen im Verkehrsbereich. Die Förderrichtlinie „Modellprojekte zur Stärkung des ÖPNV“ fördert Projekte, die ein attraktiveres Angebot im öffentlichen Verkehr schaffen sollen. Zu den geförderten Ansätzen zählen unter anderem die Einführung flexibler On-Demand-Verkehre und die Schaffung von Mobilitätsstationen.
Die Maßnahmen zielen darauf ab, die Barrierefreiheit zu verbessern und die Taktverdichtung voranzutreiben, um den unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnissen und regionalen Aspekten gerecht zu werden. Bis Ende 2024 werden insgesamt rund 200 Millionen Euro für diesen Zweck bereitgestellt. Die wissenschaftliche Begleitung dieser Projekte wird sicherstellen, dass die CO2-Reduktionspotenziale bestmöglich ausgeschöpft werden. Hier finden Sie weitere Informationen zu den Projekten.